Die Farbe für Werktage und gewöhnliche Sonntage ist Grün. Kardinäle sind - wenn sie nicht die Mitra tragen - an ihrer roten Kappe zu erkennen. Das so genannte Kardinalspurpur soll an das Blut der Martyrer erinnern. Die Kappe der Bischöfe ist violett, die des Papstes weiß.
In der Regel beläuft sich das Gehalt eines Kardinals auf ungefähr zehntausend Euro monatlich. Auch ein Pfarrer verdient mit bis zu 3900 Euro mehr, als die meisten Arbeitnehmer. Der Kardinal erhält obendrauf noch Extras. Zum Beispiel steht ihm eine Haushälterin zu und auch ein Auto samt Chauffeur.
Wer darf den Papst wählen? Aktuell gibt es 207 Kardinäle in der katholischen Kirche. Wahlberechtigt sind die 115 Kardinäle, die am Tag von Benedikts Rücktritt das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
ein Rochett darüber getragen. Das Chorhemd, auch Chorrock genannt, ist ein hüft- oder knielanges weißes, oft gefälteltes Obergewand, das von der Albe abstammt. Es wird über dem Talar bzw. der Soutane getragen.
Die Kardinäle werden vom Papst ernannt und feierlich in einem Konsistorium „kreiert“ (Kardinalserhebung). Sie sind seine unmittelbaren Gehilfen in der Leitung der Gesamtkirche. Die wahlberechtigten Kardinäle wählen während der Vakanz des Apostolischen Stuhles im Konklave den neuen Papst.
Dem Papst wird zwar kein Gehalt ausgezahlt, aber er bekommt alles, was er benötigt, von der Kirche bezahlt. So stehen ihm beispielsweise drei Ordensschwestern und zwei Sekretäre zur Seite und wenn er auf Reisen geht, stehen ihm sogar mehrere Papamobile zur Verfügung. Papst Benedikt darf kein Vermögen mehr anhäufen.
Wie viele Vatikanbürger gibt es? Zurzeit etwa 450. Staatsbürger sind unter anderem: alle Kardinäle, die in Rom leben, päpstliche Diplomaten, Schweizergardisten, außerdem Mitarbeiter der Kurie, die im Vatikan wohnen.
Kardinäle tragen einen besonderen Kardinalsring sowie zu liturgischen Anlässen als Chorkleidung einen scharlachroten Talar (porpora), die Mozetta sowie das Birett, das mit dem Kardinalsring in einer besonderen Zeremonie vom Papst verliehen wird.
Die Briefanrede sollte "Sehr geehrter Herr Pfarrer" lauten. Noch förmlicher wäre die heute weniger gebräuchliche Anrede "Euer Hochwürden". Wenn du den Priester gut kennst, kannst du ihn mit "Lieber Herr Pfarrer/Kaplan Nachname" oder "Lieber Herr Pfarrer/Kaplan" anreden.
Prämonstratenser, Augustiner-Chorherren) werden als „Herr“ und nicht als „Pater“ angesprochen. In den romanischen Sprachen wird die Anrede Pater ganz allgemein für alle Priester und Diakone, also auch für den Diözesanklerus, verwendet, meist in landessprachlicher Abwandlung wie z.
In der Anschrift sprechen Sie Botschafter immer an mit „Seine Exzellenz“ (Botschafter), „Ihre Exzellenz“ (Botschafterin) oder „Ihre Exzellenzen“ (Botschafter-Ehepaar).
Nur der Botschafter eines ausländischen Staates hat Anrecht auf die Anrede „Exzellenz“. Trifft man im Ausland den Botschafter seines eigenen Landes, so lautet die Anrede „Herr Botschafter“ respektive „Frau Botschafterin“.
Seine Wohnung wird zuweilen als „Kaplanei“ bezeichnet. Je nach örtlicher Gewohnheit wird der Kaplan als Mitarbeiter eines Pfarrers in manchen Bistümern Vikar genannt – eine Bezeichnung, die der Codex Iuris Canonici 1983 für diese Funktion vorsieht: vicarius paroecialis.
In der römisch-katholischen Kirche bezeichnet der Begriff Vikar einen Priester, der einem Pfarrer unterstellt ist und keine Alleinverantwortung für eine Pfarrei trägt. Im deutschen Sprachraum ist hierfür oft der Begriff Kaplan oder Kooperator üblich. Die von ihm geleitete Gemeinde heißt Vikariat.
Vikar: Inhaber eines kirchlichen Hilfsamts. Beispielsweise ein Priester, der einem Pfarrer unterstellt ist. Kaplan: Priester, der einem Pfarrer zur Seite steht. Pfarrer: Priester, der eine Pfarre (Gemeinde) leitet.
Gemäß römisch-katholischem Kirchenrecht ist in der lateinischen Kirche der Pfarrer pastor proprius („der eigene Hirte“) der ihm anvertrauten Pfarrei, auch kanonischer Pfarrer genannt.
Häufig wird ein Domkapitular auch als Domherr und das Kapitel als Domkapitel bezeichnet. Früher fungierte das Domkapitel als „Senat“ des Bischofs. Dies hat nach dem neuen Kirchenrecht das Konsultorenkollegium, welches aus Mitgliedern des Diözesanpriesterrates gebildet wird, übernommen (Can.
Pater (lat. „Vater“, Pl. Patres, Abk. Ordensbrüder, die das Weihesakrament nicht empfangen haben, werden in der Regel als Bruder angesprochen (auch hier wird manchmal die lateinische Bezeichnung Frater verwendet).
Katholische Kirche
In der römisch-katholischen Kirche ist ein Pfarrvikar ein Priester, der einen Pfarrer bei der Seelsorge in einer Pfarrei unterstützt oder dauerhaft einer Quasipfarrei vorsteht, jedoch ohne den Rechtsstatus eines Pfarrers zu besitzen.Bischöfliche Ehrentitel sind analog zu den Päpstlichen Ehrentiteln Auszeichnungen, die ein römisch-katholischer Bischof verleiht. Den Titel Konsistorialrat erhalten Kleriker, welche auf Grund ihrer Verdienste zum weiteren Beratergremium des Bischofs gehören.
Unabhängig von der Konfession ist Pastor der allgemeine Titel für Geistliche im Gemeindedienst. Pastor ist eine Berufsbezeichnung. Der Berufstitel wird durch die Ordination verliehen, er bleibt lebenslang bestehen. Pastoren gibt es sowohl bei den evangelischen Christen als auch bei den Katholiken.
Der Dekan oder Dechant (von lateinisch decanus von decem ‚zehn') ist in der römisch-katholischen Kirche der Vorsteher einer Gruppe von Priestern.
Römisch-katholische Kirche
Gemäß römisch-katholischem Kirchenrecht ist in der lateinischen Kirche der Pfarrer pastor proprius („der eigene Hirte“) der ihm anvertrauten Pfarrei, auch kanonischer Pfarrer genannt. Es ist dem Bischof jedoch möglich, aus schwerwiegenden Gründen den Pfarrer des Amtes zu entheben.Bischöfe werden nach den Besoldungsstufen B7 bis B10 bezahlt. Bei B7 beläuft sich das Gehalt auf rund 9.000 Euro und ein Bischof der nach der Besoldungsstufe B10 bezahlt wird, verdient etwa 12.000 Euro. Mitunter bekommen die Bischöfe zusätzlich ein Dienstfahrzeug inklusiv Chauffeur und eine mietfreie Wohnung.