Wenn du in der Woche vor deiner Periode ein städiges Hungergefühl hast, können zum Beispiel Hormonschwankungen der Grund dafür sein. Dein Progesteron-Level steigt in dieser Zeit während dein Oestrogen-Level sinkt. Oestrogen kann eine appetitzügelnde Wirkung haben während Progesteron eher das Gegenteil bewirkt.
Im wechselnden Rhythmus der Hormone kommt es vor der Menstruation unter anderem zu vermehrter Wassereinlagerung (Ödem) in den Brüsten. Das Ödem ist einer der Auslöser von Brustbeschwerden. Viele Frauen empfinden zwar tatsächlich ein vermehrtes Spannungsgefühl, kommen damit aber einigermaßen klar.
Vitamine und FetteAuch wichtig bei PMS: eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und gesunden pflanzlichen Fetten. Mit Salz, Zucker und Alkohol sollte man lieber sparsam umgehen. Manchen Frauen hilft eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E, D oder B6, Kalzium und Magnesium.
Eine Ursache beim PMS ist das Ungleichgewicht der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron, das bei Frauen im Laufe der zweiten Zyklushälfte entsteht. Die genauen Auslöser der Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom sind trotz jahrzehntelanger Forschungen noch nicht geklärt.
Es ist wissenschaftlich noch nicht genau geklärt, was genau PMS verursacht. Die gängigste Theorie ist, dass ein Ungleichgewicht der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron der Auslöser ist. Progesteron wird in der zweiten Zyklushälfte gebildet, also vor dem Einsetzen der Menstruation.
Ursachen des PMSDie Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus, die zu einem hormonellen Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron führen, sind möglicherweise Auslöser. So steigt nach dem Eisprung in der Mitte des Zyklus der Progesteronspiegel an, während der Östrogenspiegel sinkt.
Manche Frauen berichten sogar von einer Körbchengröße mehr - so angeschwollen ist ihr Busen, bevor sie ihre Periode bekommen. Dass die Symptome auch schon mal ein, zwei Wochen vor der Regelblutung einsetzen können, ist dabei nicht ungewöhnlich. Die Schwellungen gehen oft Hand in Hand mit anderen PMS-Symptomen.
Hormonelle Schwankungen im monatlicher ZyklusUnmittelbar vor der Periode bis zum Beginn der Blutung können die Brüste sehr empfindlich sein und häufig hören die Beschwerden mit Beginn der Periode wieder auf. Viele Frauen haben schon um den Eisprung rum Brustschmerzen und die Brüste sind sehr empfindlich und spannen.
Ist PMS jeden Monat gleich? Es kann auch von Monat zu Monat verschieden sein, wann man PMS bekommt. In manchen Monaten spürst du bis zum Tag deiner Periode kaum etwas. In anderen Monaten beginnen die PMS-Symptome möglicherweise bereits eine ganze Woche vor deiner Periode.
Körpergewicht, Brustumfang, KörpertemperaturIn der Phase vor der Periode kann es zu Wassereinlagerungen und zu einem Spannen der Brüste kommen. Nach dem Eisprung ist deine Körpertemperatur 0.2 bis 0.5 Grad höher als vorher.
Generell ist der Scheidenausfluss eher weißlich bis gelblich und riecht leicht säuerlich. Kein Jucken und kein Brennen! Solltest du bei dir vor der Periode einen Ausfluss bemerken, der rosarot oder bräunlich verfärbt ist, ist dies oftmals ein Anzeichen für die beginnende Regelblutung. Völlig harmlos!
Unter Medizinern gilt es als relativ normal, eine bis zwei Perioden im Jahr zu verpassen. Auch eine gewisse Unregelmässigkeit der Periode ist unbedenklich. Nur wenn Du Deine Periode länger als zwei Monate in Folge zu spät bekommst und keine Schwangerschaft vorliegt, solltest Du Dich untersuchen lassen.
Du hast Lust auf Gummibärchen, Kekse, Eis oder Torte? Das kann auf Blutzucker-Unregelmäßigkeiten, hormonelle Dysbalancen, Stress oder Schlafmangel hindeuten. Es empfiehlt sich, an dem ursprünglichen Problem zu arbeiten, anstatt dem Heißhunger nachzugeben.
Eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren ist PMS-geplagten Frauen unbedingt zu empfehlen. Hochwertige Lein-, Raps- oder Olivenöle sowie Fisch (Lachs, Makrele, Hering) und Meeresfrüchte sollten deshalb unbedingt regelmäßig verzehrt werden.
In solchen Fällen können spezielle Antidepressiva helfen, die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Aussagekräftige klinische Studien belegen ihren Nutzen bei PMDS und schweren psychischen Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom. Als Nebenwirkung tritt mitunter Gewichtzunahme auf.